MAZ 11.01. SPORT UND SPASS: Hobbyspringer kamen nicht weit

Geschrieben von Natursportpark. Veröffentlicht in Natursportpark

Vier-Chancen-Tournee als winterliches Vergnügen im Natursportpark

BLANKENFELDE - Der Natursportpark Blankenfelde hatte gestern zu einem winterlichen Vergnügen der besonderen Art eingeladen. Eine „Vier-Chancen-Tournee“ im Flachland statt der traditionellen „Vier-Schanzen Tournee“ in den Alpen war angesagt.

Wenn auch die Kulisse nicht so spektakulär wie beim Original war, Schnee gab es genug. Und die Stimmung der mehr als 100 Besucher war mindestens genauso gut.

Die Naturbühne auf dem Gelände diente als Grundlage für eine Weitsprungschanze. Oben drauf war ein Abfahrt-Podest aufgebaut, nach etwa acht Metern gab es dann die Absprung-Schanze.

Der Name „Vier-Chancen Tournee“ basiert auf den vier Durchläufen, die die 16 Snowboarder und drei Ski-Fahrer jeweils absolvieren durften. „Auf die Idee sind wir spontan gekommen“, informierte Stefan Lißner, Geschäftsführer des Natursportparks Blankenfelde. Als er aus dem Winterurlaub in Österreich zurück in Blankenfelde war, sah er, dass hier mehr Schnee lag als in den Alpen. „Das mussten wir einfach kreativ nutzen“, ergänzte er. Kurzfristig wurde die Idee dann umgesetzt.

Die Weiten reichten natürlich nicht an die der „richtigen“ Skispringen heran. So mancher Springer wie zum Beispiel Peter Bienia aus Rahnsdorf scheiterte zu Beginn schon an der Absprungschanze. Wer es dann doch schaffte, war erst einmal darüber froh. „Die Weite ist nicht das Ziel, sondern der Spaß“, meinte zum Beispiel Skispringer Stefan Eichert aus Blankenfelde. „Heute bin ich zum ersten Mal gesprungen, das war schon ein mulmiges Gefühl“, gestand er. Am Ende schaffte er den ersten Platz mit einer Weite von genau zwei Metern.

Auch bei den Snowboardern sprangen die meisten Starter zum ersten Mal von einer Schanze. „Bislang habe ich das Board nur im Winterurlaub in den Alpen angeschnallt, allerdings nicht zum Springen“, berichtete der 23-jährige Nico aus Rangsdorf. In den letzten Tagen allerdings hat er zusammen mit Freunden in Rangsdorf eine noch kleinere Schanze gebaut.

Das alles nutzte ihm nichts. Sieger bei den Snowboardern wurde der 21-jährige Patrick Schmiedeberg aus Jühnsdorf mit 3,20 Metern.

„Wenn es im kommenden Jahr wieder genug Schnee gibt, werden wir diesen Spaß weiterführen“, versprach Stefan Lißner am Ende der Spring-Party auf dem Natursportpark Blankenfelde.

Weitere Informationen über die Angebote des Natursportparks Blankenfelde im Internet unter www.natursportpark-blankenfelde.de (Von Heino Maß)