MAZ 28.04.09: 88 Starter im Alter von 9 bis 70 Jahren Freizeitsport 2. Generationenstaffel im Natursportpark Blankenfelde

Geschrieben von Heiko Maß. Veröffentlicht in Natursportpark

Von Heino Maß

BLANKENFELDE Die Idee der Generationenstaffel im Natursportpark Blankenfelde ist einfach: Jedes Team meldet elf Starter im Alter von sechs bis zehn Jahren, elf bis 15, 16-20, 21-25, 26-30, 31-35, 36-40, 41-45, 46-50, 51-55 und 56 bis 60 Jahren (und mehr). Voriges Jahr starteten zu diesem vom Verein Natursportpark organisierten Freizeitsportereignis sieben Teams, am Sonntag waren es acht. Darunter erstmals die „Gemeindeflitzer“, ein Team aus Mitgliedern der Gemeindeverwaltung samt Bürgermeister Ortwin Baier.

Aber auch das Team „Luis Wunderbar & Friends“ war erstmals dabei und gewann sogar das Rennen.
Zu den jüngsten Teilnehmern gehörte mit neun Jahren Sebastian Döricht vom Siegerteam. Ältester war Werner Skoda von den „Gemeindeflitzern“, die allerdings den 8. und damit letzten Platz belegten.
Die Teilnehmer der Teams mussten nicht unbedingt Mitglieder des jeweiligen Vereins oder der Institution sein, sondern konnten auch Freunde, Verwandte oder andere Personen sein. Die einzige Regel war die Generationsstaffelung.

Starter war diesmal Bernd Gawlick, Geschäftsführer des Versorgungsunternehmens Albro, einer der Sponsoren dieser Veranstaltung. Die Moderation hatte in gewohnter Weise wieder Stefan Lißner vom Natursportpark übernommen. Das Reglement sah wie vergangenes Jahr vor: Ein Cross-Lauf durch den angrenzen Wald über etwa 1000 Meter. Danach galt es, beim Bogenschießen drei Pfeile auf die Zielscheibe zu platzieren. Hier hatte der auf dem Gelände beheimatete Blankenfelder Bogenschützenverein 08 unter Vorsitz von Bernhard Grünefeld die Aufsicht. Jeder Fehlschuss wurde – wie beim Biathlon – mit dem Lauf einer Strafrunde über 200 Meter bestraft. Somit änderte sich das Spitzenfeld immer wieder. „Es gab aber in diesem Jahr viel weniger Fehlschüsse“, freute sich Vereinsvorsitzender Bernhard Grünefeld. Allerdings hatten alle Teilnehmer wieder die Chance, vor dem Start wenigstens einige Probeschüsse zu absolvieren. Diese Gelegenheit hatte auch Lukas Bomke (16) genutzt, der wie 2008 wieder dabei war. „Wenn man nur einmal im Jahr mit dem Bogen schießt, ist dies Angebot schon sinnvoll“, betonte er. Die Laufstrecke war aus seiner Sicht anspruchsvoll, weil sie am Anfang sehr sandig war und später auch noch hügelig. „Beim Bogenschießen schoss ich aber alle drei Pfeile ins Ziel“, freute er sich etwas außer Atem nach dem Zieleinlauf.