MAZ 21.09.09: TRADITION: „Hauptsache, wir sind dabei“

Geschrieben von MAZ. Veröffentlicht in Natursportpark

Spiel, Spaß und gute Laune beim Gemeindesportfest in Blankenfelde

BLANKENFELDE - „Schön langsam bleiben in der ersten Runde, steigern können wir uns immer noch“, lauteten die Instruktionen von Ricarda Losse an Mann und Töchter vor dem Start des Familienlaufes.

„Unser Fest ist ein aktives Fest“, sagte Vera Hellberg, die gute Seele des Organisationsteams. „Kinder, ihre Eltern, aber auch unsere Senioren können ganz unterschiedliche sportliche Angebote wahrnehmen.“ Dazu zählten: Kreiskegeln, Karate, Bogenschießen, Wikingerschach, Tanz, Tennis, Fußball, Kistenstapeln, virtuelles Bowlen oder Gehirnjogging, um nur einiges aufzuzählen.

30 Vereine aus der Gemeinde, darunter die Blankenfelder Bogenschützen, der SV Blau-Weiß Dahlewitz, der Hundesportverein, der Creativ-Dance-Club, die Volkssolidarität, die freiwillige Feuerwehr, der Gymnastik- und Aerobicverein Mahlow oder das Kampfkunstensemble aus Blankenfelde, haben ihren Anteil am Gelingen des Sportfestes „und wir hoffen, die 2000 Teilnehmer des vergangenen Jahres heute zu toppen“, so die Veranstalter.

Regina Wach von der Volkssolidarität Blankenfelde animierte die Besucher des Sportfestes zum Training des Gehirns. Die Fragen, die es zu beantworten gab, hatten es in sich. „Wissen Sie auf Anhieb, ob ein Ausgedinge ein Altenwohnsitz, alter Kram oder eine Scheune ist?“, fragte sie. Die älteren Teilnehmer am Quiz hatte gute Chancen, die jüngeren hätten gern mal kurz gegoogelt, was Oheim, Eidam oder Base bedeuten.

Der kleine Nico aus Mahlow versuchte sich beim Bogenschießen. Er sei aber Linkshänder, erklärte seine Mutter dem Trainer. „Kein Problem, wir haben auch solche Bogen“, hieß es.

Beim Basketball hatte der achtjährige Karl schnell den Bogen raus und versenkte den Ball gleich mehrere Male nacheinander im hoch hängenden Korb. Zum großen Erstaunen seines Vaters René, „da bleibt mir die Spucke weg“.

Wer am Ende des Sportfestes möglichst viele Stationen abgearbeitet hatte und dies auch mit seinem sogenannten Laufzettel bestätigen konnte, durfte auf einen der wirklich grandiosen Preise hoffen (siehe Kasten). „Gewinnen ist für uns gar nicht so wichtig“, meinte Karsten Leinkauf aus Mahlow, „die Hauptsache ist doch, wir waren dabei.“ (Von Heidi Borchert)